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Carportbau

Technik zum Caportbau - Holzwahl!

In den von uns gebauten Unterständen kommt ausschliesslich Brettschichtholz N zum Einsatz. Brettschichtholz (BSH) besteht aus einzelnen Holzlamellen, welche unter hohem Druck und Wärme zu grossen Trägern verleimt werden.

Vorteile des BSH

  • Es entstehen keine grossen Risse
  • Es verdreht und krümmt sich nicht
  • Es ist technisch getrocknet (8-12%)
  • Allseitig gehobelte Oberfläche
  • Kaum anfällig auf Holzschädlinge
  • Herstellung von gebogenen Trägern
  • Höhere Festigkeitswerte als normales Holz

Qualität (Industriequalität)

Die Träger sind teilweise nicht ausgehobelt und können Leimreste aufweisen. Die Lamellen können farbliche Unterschiede und Ausfalläste aufweisen. Verwendung: Hallenbau/ Nicht sichtbare Teile.

N- Qualität (Normal Qualität)

Die Träger sind allseitig sauber ausgehobelt. Die Deckbretter weisen keine grossen Verfärbungen auf. Ausfalläste müssen geflickt werden. Verwendung: Innenausbau A- Qualität (Auslese):

Die Träger sind sauber ausgehobelt und frei von unausgeflickten Harztaschen. Die Lamellen sind feinastig, geflickte Äste sind in beschränktem Mass zulässig. Verwendung: Innenausbau.

Konstruktionsholz (FK-II)

Die Verwendung von Konstruktionsholz FK-II (Festigkeitsklasse II) im sichtbaren Bereich entspricht nicht mehr der Stand der Technik (ausser bei einigen Sonderanwendungen). Besonders im Carportbau ist es nicht sinnvoll Konstruktionsholz zu verwenden

Eigenschaften von Konstruktionsholz

Je nach Einschnitt des Holzes ist das Mark (Herz) in der Mitte des Trägers. Dies bedeutet ein unweigerliches Verdrehen und Verformen des Holzes. Zudem ist die Holzfeuchtigkeit meistens über 20%. Rindeneinschlüsse und Baumkanten sind bis zu 1/5 der Querschnittsbreite zulässig.

Anforderungen

Sollte dennoch Konstruktionsholz verwendet werden, sollten folgende Punkte beachtet werden (dies gilt ebenso für Bauteile im Innenausbau, welche aus Konstruktionsholz bestehen):

  • Technisch trocknen auf 8-12%
  • Markfreier Einschnitt (kein Mark)
  • Scharfkantiger Einschnitt (keine Rinde)
  • Verwendung von Fichtenholz
  • Sauberes aushobeln (keine Hobelwellen)

Ein Druckimprägnieren oder Kesselimprägnieren unserer Unterstände ist nicht notwendig, da wir uns die Grundregel des konstruktiven Holzschutzes zu Herzen nehmen. Sparen Sie sich und der Umwelt die Belastung mit Schwermetallen dieser Imprägnierung. Unser Design-Carport wird auch einen druckimprägnierten Unterstand in der Lebensdauer schlagen. Zudem können Sie Ihrem Unterstand, wenn dieser grün oder braun druckimprägniert ist, nicht mehr farblich an Ihr Zuhause anpassen. Dies ist doch besonders wichtig, da der Unterstand mit dem Gebäude eine Einheit bildet. P.S. Machen Sie eine Kosten-/Nutzenrechnung mit unserem Qualitäts-Carport. Sie werden staunen!

Stahlteile

Ohne Stahlteile kommt der moderne Holzbau nicht aus. Die Stahlteile ermöglichen filigrane, kostengünstige und ästhetisch anspruchsvolle Holzbauten. Im Weiteren können wir so unsere Holzteile so vom Erdreich abheben und das Holz vor Pilzen schützen, damit Ihr Unterstand eine lange Lebensdauer aufweist. Zudem sollten die Stahlteile am besten in die Einzelfundamente einbetoniert werden und nicht wie heute noch vielfach üblich auf die Fundamente angedübelt. Bei diesen kann im Winter Schmelzwasser eindringen, gefrieren und Abplatzungen verursachen.

Dachränder

Die von uns gebauten Unterstände haben alle einen sehr schmalen Dachrandabschluss. Vorbei sind die Zeiten mit den breiten Stirnbrettern und Kupferabdeckungen, welche bereits nach kurzer Zeit unschöne Verfärbungen aufweisen.

Stabilität

Die von uns gebauten Carports werden durch unseren Holzbauingenieur dimensioniert. Dabei werden nicht nur die Lasten, welche aus Schnee und Wind anfallen, berücksichtigt sondern auch die Lasten, welche bei einem Auffahrunfall entstehen könnten. Es wäre doch jammerschade, wenn nach einer leichten Kollision Ihr Unterstand umfallen würde. Die Verformungen, welche durch Schnee und die Eigenlasten wie das Kies entstehen werden bei unseren Konstruktionen auch berücksichtigt. Aus diesem Grund werden die Hauptträger mit einem leichten Bogen hergestellt. Damit haben Sie auch Jahre später die Gewähr, dass es keine Wassersäcke auf Ihrem Flachdach gibt und sich der Träger nicht hässlich nach unten durchbiegen kann. Übrigens, dies haben auch schon die alten Griechen bei ihren Tempeln berücksichtigt und die Träger über dem Eingangsportal ebenfalls mit einem leichten Bogen versehen. Dies war weniger infolge der Verformungen, sondern weil das menschliche Auge gerade Träger trotzdem als leicht durchhängend betrachtet.

Holzschutz

Der beste Holzschutz ist der konstruktive Holzschutz. Dies beweisen die hundertjährigen Holzbauten der grossen Zimmermeister. Wichtig ist dabei, dass ein Dachvorsprung die Konstruktion schützen kann. Die grösste Sünde im Holzbau ist es, wenn die Holzteile direkt in die Erde geschlagen werden. Auch wenn das Holz druckimprägniert ist, werden Sie bereits nach einigen Jahren die ersten Probleme und Bauschäden haben. Zudem erfolgt ein Auswaschen der Imprägnierung in das Erdreich.